Ob ganz dünn oder dick, in den natürlichen Farben oder gefärbt – mit Wollfasern und einer Spindel lassen sich die schönsten Fäden und Garne herstellen, die dann für weitere Handarbeiten genutzt werden können.
Etwas mit den eigenen Händen erschaffen ist der Wunsch vieler Menschen. Das Erlebnis des Spinnens ist ein vielschichtiges und fast alle Sinne werden angesprochen. Beim Spinnen rückt fast augenblicklich alles andere in den Hintergrund, Freude und Entspannung sind möglich.
Noch bevor es Spinnräder gab, wurden Pflanzen- und Tierfasern verarbeitet und zu Kleidung und Textilien verarbeitet. Wir fangen also ganz einfach an: ein gerader Stab, etwas zum Beschweren und Zentrieren sowie kardierte Wollfasern. Mehr braucht es erst einmal nicht. Im Workshop wird folgendes vermittelt und erlernt:
1.Treffen: der richtige Dreh und der richtige Drall Vorstellung verschiedener Handspindeln, wie Kopf-, Fuß- und Kreuzspindel sowie unterstützte Spindel. Wollfasern – eine Welt für sich. Von atmungsaktiv bis kuschelig warm. Von seidig glatt bis sehr elastisch. Spinnen – für welchen Zweck Single-Garn oder als mehrfädiges Garn Übung macht den Meister – dreh die Spindel
2.Treffen Vorstellung und Besprechung der jeweils eigenen Spinnergebnisse Auswirkungen von zu viel oder zu wenig Drall auf das Zwirnen Übung macht des Meister – es wird gezwirnt Erfahrungsaustausch und Zusammenfassung der Ergebnisse Das Entspannungsbad für das entstandene Garn Faserlexikon als hilfreiches Instrument Handspindeln auf Reisen
Nur Mut, es ist einfacher und entspannender, als Du denkst!
Material: Eine (anfängerfreundliche) Fußspindel kann bei der Dozentin gegen Barzahlung erworben werden (10,- Euro).
Wer eine Spindel hat, kann diese gerne mitbringen.
Es ist auch möglich, nur Wollfasern zu erwerben. Bitte etwas zum Trinken mitbringen